Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin - Kliniknews

August 2020 - 100. Vorhofohr-Verschluss am Rhein-Maas Klinikum - Therapieform gegen das Vorhofflimmern etabliert.

Die Herzrhythmusstörung „Vorhofflimmern“ ist eine regelrechte Volkskrankheit, die sich oft im höheren Lebensalter entwickelt. Sie kommt bei etwa 2,5 Prozent der Deutschen vor und nimmt mit dem Alter zu. Mit ihr geht – in Abhängigkeit vom Lebensalter und Begleiterkrankungen – die Gefahr einher, durch verschleppte Blutgerinnsel aus dem Herzen einen Schlaganfall zu erleiden. Um dieses Risiko klein zu halten, erhalten Risikopatienten mit Vorhofflimmern in der Regel eine blutverdünnende Therapie, beispielsweise durch Marcumar oder neue Medikamente, die ein- bis zweimal am Tag eingenommen werden müssen.

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Der Schutz vor einem Blutgerinnsel kann aber durch diese Medikamente mit einer erhöhten Gefahr für Blutungen (häufig im Magen-Darm-Trakt) verbunden sein. Ein Absetzen oder Pausieren der Blutverdünnung ist dabei keine Lösung, denn in diesem Fall steigt das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, rapide. Betroffene, bei denen aufgrund einer deutlichen Blutungsgefahr eine blutverdünnende Therapie nicht möglich ist, steht Abhilfe bereit: Der Ort im Herzen, der für die Entstehung der Blutgerinnsel bei Vorhofflimmern verantwortlich ist (das sogenannte Herzohr im linken Herzvorhof) kann mit einem kleinen Schirmchen verschlossen (okkludiert) werden. Das Schirmchen wird im Rahmen einer speziellen Herzkatheterprozedur eingesetzt und Erkrankte können im weiteren Verlauf auf die Einnahme einer starken Blutverdünnung verzichten.

In der Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin am Rhein-Maas-Klinikum gibt es eine standardisierte Routine bei diesen Eingriffen. Das Team um Chefarzt Professor Dr. med. Michael Becker hat jetzt im August 2020 den 100. Vorhofohr-Verschluss durchgeführt und damit 100 Betroffenen in der Region geholfen, ohne erhöhtes Schlaganfall- und gleichzeitig erhöhtes Blutungsrisiko zu leben.

August 2020 - Die Corona-Pandemie und Herzerkrankungen - Erfahrungen aus der Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin

Die Corona-Pandemie hat uns alle in den letzten Monaten in ihren Bann gezogen und viele Veränderungen im persönlichen und gesellschaftlichen Leben mussten bewältigt werden. Es ist zu befürchten, dass Patienten in den letzten Monaten, vielleicht aus Sorge vor Ansteckung, ihre „anderen“ Erkrankungen vernachlässigt haben und Arztbesuche vermieden haben. International, national und auch in unserer Region hat es zum Beispiel einen deutlichen Rückgang der Zahl von Patienten gegeben, die sich mit einem Herzinfarkt ärztlich vorgestellt haben.

Am Rhein-Maas Klinikum behandelten wir rund um Ostern teils nur die Hälfte der statistisch und eigentlich zu erwartenden Herzinfarktpatienten. Hier sehen wir in Übereinstimmung mit unserer deutschen und internationalen kardiologischen Fachgesellschaften eine größere Gefahr, denn ein unbehandelter „kleiner“ Herzinfarkt, der in der Vergangenheit „ausgesessen“ wurde, ist ein wichtiger Risikofaktor, einen „großen“ Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und eine -pumpschwäche (Herzinsuffizienz) zu entwickeln. Bitte sprechen Sie Ihren Arzt jetzt gezielt an, wenn Sie in den letzten Monaten Brustschmerzen, Herzstolpern oder Luftnot verspürt haben sollten – selbst wenn die Symptome mittlerweile nicht mehr so dramatisch erscheinen.

Professor Dr. med. Michael Becker und sein Team stehen Ihnen als Patient und Ihren Hausärzten als beratender Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Juli 2020 - Die „neue“ Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin am Rhein-Maas Klinikum feiert ihren zweiten Geburtstag!

Im Juli 2018 haben Professor Dr. med. Michael Becker und sein Team die Arbeit am Rhein-Maas Klinikum aufgenommen. Seitdem hat sich dort viel im Bereich der Versorgung von Patienten mit Herz- und/oder Nierenerkrankungen getan.

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Bild: © REDPIXELPL/Shutterstock

Aufbauend auf der soliden Grundstruktur der alten Kardiologie ist in den ersten zwei Jahren eine zukunftsorientierte Klinik entstanden, die Patienten auf dem modernsten Stand der Wissenschaft und Technik in persönlicher und vertrauensvoller Atmosphäre behandeln kann. Wegweisende Strukturen und Behandlungsmöglichkeiten wurden in dieser Zeit geschaffen: Außerhalb der Universitätsmedizin einzigartig in der Region, ist die Möglichkeiten, jede Form der medikamentösen oder operativen Herztherapie mit den Patienten und den Angehörigen am Patientenbett zu besprechen und zu planen. Hierzu werden wöchentliche Herzteamkonferenzen und Patientengespräche zusammen mit den Kollegen der Herzchirurgie der Uniklinik Aachen am RMK durchgeführt.

Ebenfalls ansonsten nur dort angeboten wird die Therapiemöglichkeit des Mitralklappenclippings. Hierbei kann Patienten mit einer Schlussschwäche der Mitralklappe, der sogenannten Mitralklappeninsuffizienz, ein besserer Klappenschluss wiederhergestellt werden. Das lindert deutlich Luftnot und fördert die körperliche Belastbarkeit.

Seit 2019 wird das kardiologische Angebot durch die Möglichkeit zu elektrophysiologischen Untersuchungen und Therapien, zum Beispiel der Ablation von Patienten mit Vorhofflimmern, komplettiert. Professor Dr. Dr. med. Vincent Brandenburg, stellvertretender Chefarzt der Klinik, führt am Würselener Krankenhaus seinen bisherigen Tätigkeitsschwerpunkt fort und behandelt als Nephrologe speziell Patienten mit kombinierten Herz- und Nierenerkrankungen (sog. kardiorenales Syndrom).

Unter dem neuen Team und dem erweiterten Angebot ist die Klinik für Kardiologie und Nephrologie etwa doppelt so groß geworden wie noch 2018. Das ist als Ausdruck zu werten, wie gut sie sich in der Region bereits vernetzt hat und wie sehr ihr Angebot von Patienten und ärztlichen Kolleginnen und Kollegen angenommen worden ist. Professor Becker und sein Team setzen auch in Zukunft alles daran, für die Patienten der Region zu deren voller Zufriedenheit da sein zu können.

April 2020 - Ein Clip fürs Herz: Rhein-Maas Klinikum führt neue Technik bei Herzschwäche ein

„Bei Patienten mit Herzschwäche ist häufig eine Herzkammer krankhaft geschädigt oder vergrößert. Das Gewebe der Herzklappen zwischen der linken Vor- und Hauptkammer, die in ihrem Aussehen an eine Mitra, also die Kopfbedeckung eines Bischofes erinnern, wächst aber nicht mit – es entsteht eine Lücke“, beschreibt Professor Dr. Michael Becker, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin am Rhein-Maas Klinikum eine mögliche Ursache der Undichtigkeit (Insuffizienz) der sogenannten Mitralklappe des Herzens. Diese Insuffizienz ist Ursache für einen teilweisen Rückfluss des Blutes. Das heißt, es gelangt nicht in die Hauptkammer und dann in den gesamten Körper, sondern fließt in die Vorkammer zurück und kann sich sogar bis in die Lunge stauen. Das führt zu schwerer Luftnot. „Diesen Patienten kann mit dem MitraClip-Verfahren geholfen werden – gerade, wenn sie wegen eines hohen Risikos als nicht operabel gelten“, erklärt Professor Becker. Das Verfahren gibt es seit 2007, weltweit wurden damit bereits über 80.000 Patienten behandelt. Der Klinikchef und seine Oberärztin Dr. Wiebke Mörsen als Herzultraschall-Expertin, haben diese Methode während ihrer Zeit in der Uniklinik Aachen angewendet und sie jetzt erfolgreich im Rhein-Maas Klinikum etabliert.

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Prof. Dr. med. Michael Becker, Chefarzt und Dr. med. Wiebke Mörsen, Oberärztin der Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin, zeichnen sich für die neue schonendere Technik bei herzschwachen Patienten verantwortlich.

Mit dem minimal-invasiven Verfahren können Mitralklappen ohne die sonst übliche Öffnung des Brustkorbs über einen Katheter behandelt werden, der über die Leistenvene ins rechte und dann ins linke Herz eingeführt wird. An der Spitze des Katheters befindet sich der Clip, der Dank permanenter Ultraschallkontrolle an die richtige Stelle der Mitralklappe platziert wird und damit die Undichtigkeit deutlich reduziert. „Diese Behandlung erfolgt – wie eine Herz-Operation – zwar auch unter Vollnarkose, aber Schmerzen oder eventuelle Wundheilungsstörungen treten nicht auf. Das Ziel ist eine Steigerung der Belastbarkeit und eine Reduktion der häufig notwendigen Krankenhausaufenthalte“, berichtet Dr. Mörsen. Viele Patienten registrieren bereits kurz nach dem Eingriff eine deutliche Verbesserung ihres Befindens. In der Regel dauere diese Behandlungstherapie etwa zwei Stunden. „Aber das hängt natürlich von den jeweiligen Gegebenheiten des Patienten ab“, erläutert Professor Becker.

Nach einer MitraClip-Behandlung muss das Blut temporär verdünnt werden, um das sichere Einheilen des Clips zu gewährleisten und Blutgerinnsel zu vermeiden. „Über die Art und den Zeitraum, in dem das Blut verdünnt wird, und auch über die weitere medikamentöse Therapie entscheiden wir individuell“, erläutert Professor Becker. Seine Klinik bietet ein spezielles Nachbeobachtungsprogramm für Patienten mit Herzklappeninsuffizienz an. So kann die korrekte Funktion des Herzens und der Mitralklappe kontinuierlich erfasst und die Medikation der Patienten bestmöglich angepasst werden.

April 2020 - Neue Wege in der Nachsorge von Defibrillatoren

Das Rhein-Maas Klinikum führt eine innovative telemedizinische Komponente in der Kardiologie ein.

Patienten mit implantierten Defibrillatoren müssen engmaschig vom Arzt betreut werden. „Ähnlich wie bei einer TÜV-Untersuchung eines Autos, müssen auch Defibrillatoren regelmäßig auf ihre Funktion hin überprüft werden“, erklärt Prof. Dr. Michael Becker, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin im Rhein-Maas Klinikum in Würselen. Normalerweise suchen die Patienten hierfür regelmäßig ihren Kardiologen auf, der diese Untersuchung in einer Praxis oder im Krankenhaus vornimmt.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie kostet es viele Patienten Überwindung wegen routinemäßiger Kontrolluntersuchungen Termine bei ihren behandelnden Ärzten wahrzunehmen. „Zahlreiche Patienten mit Implantat sind schon betagter und weisen häufig eine Reihe an Begleiterkrankungen auf, die mit einem erhöhten Risiko für einen schwerwiegenden COVID-19-Krankheitsverlauf einhergehen könnten. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass auch bei ihnen die kleinen medizintechnischen Helfer komplikationsfrei arbeiten“, führt Prof. Becker weiter aus.


Freuen sich über die neue Möglichkeit Patienten telemedizinisch betreuen zu können: Dejan Nachoski (li.), verantwortlicher Oberarzt und Prof. Dr. med. Michael Becker, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin. 

Zur Sicherstellung einer leitliniengerechten Therapie gehen die Kardiologen im Rhein-Maas Klinikum daher jetzt neue Wege und bieten ihren Implantat-Patienten alternativ zu den routinemäßigen Präsenzkontrollen die Möglichkeit zur Fernnachsorge. „Mithilfe eines mobilen Übertragungsgerätes, das ähnlich wie ein Handy funktioniert, können unsere Patienten ihre Defibrillator-Daten verschlüsselt über das Mobilfunknetz an uns übertragen. Über eine gesicherte Online-Plattform können wir, neben der Funktionstüchtigkeit des Geräts und der Elektroden, auch den Herzzustand über den Bildschirm prüfen und den Patienten gegebenenfalls einbestellen und vor Ort behandeln. Das erlaubt es uns, viel schneller auf Veränderungen zu reagieren. So wird die Anzahl der Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte unserer Patienten auf ein notwendiges Minimum reduziert“, berichtet der verantwortliche Oberarzt Dejan Nachoski.

Aktuell werden in Deutschland weniger als 20 Prozent aller Patienten mit Defibrillatoren telemedizinisch betreut, obwohl diese Funktionsanalyse eine Kassenleistung und in den kardiologischen Behandlungsleitlinien verankert ist. In den USA und Frankreich werden dagegen bereits deutlich mehr Patienten mit implantiertem Defibrillator telemedizinisch nachversorgt.

Februar 2020 - Zusammenarbeit als Herzenssache: 250 gemeinsame kardiologische Diagnosen

Rhein-Maas Klinikum kooperiert mit Uniklinik RWTH Aachen in kardiologischen Fragestellungen.

Die Patienten in der Region bestmöglich behandeln – das ist das erklärte Ziel eines gemeinsam arbeitenden Herzteams von Medizinern aus Würselen und Aachen. Es besteht aus führenden Kardiologen und Anästhesisten des Rhein-Maas Klinikums (RMK) sowie Herzchirurgen der Uniklinik RWTH Aachen (UKA). Unter anderem gehören dazu aus der UKA der Klinikdirektor der Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie Univ.-Prof. Dr. Rüdiger Autschbach und aus dem RMK der leitende Oberarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin Dr. Guido Schick sowie der Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin Prof. Dr. Michael Becker. Das seit Anfang 2019 bestehende Team aus verschiedenen Ärztinnen und Ärzten aus den jeweiligen Fachdisziplinen hat jetzt den Fall seines 250. Patienten besprochen.

Durch die vielen Behandlungsmöglichkeiten, die die moderne Medizin bietet, gibt es immer wieder besondere kardiologische Krankheitsbilder, die einer intensiven klinikübergreifenden Fallberatung bedürfen. Mit diesen befasst sich das eng zusammenarbeitende Herzteam. Es dient sowohl den Patientinnen und Patienten als auch dem behandelnden medizinischen Personal, denn es gibt Orientierungshilfe für diese Fälle in Form von Behandlungsempfehlungen.
Das Team trifft sich in der Regel wöchentlich im Rhein-Maas Klinikum zur Falldiskussion (Herz-Team-Konferenz), schließt sich in schwierigen medizinischen Situationen auch kurzfristig zur Beratung zusammen, um die individuelle optimale Behandlungsstrategie zu diskutieren und abzustimmen.
Pressemitteilung

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Führende Köpfe des Herzteams (v.l.n.r.): Prof. Dr. Michael Becker, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin (RMK), Univ.-Prof. Dr. med. Rüdiger Autschbach, Klinikdirektor der Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (UKA) und Dr. med. Guido Schick, Leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin (RMK).

Juli 2018 - Professor Dr. Michael Becker wird neuer Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Nephrologie und internistische Intensivmedizin

Zum 1. Juli 2018 hat Professor Dr. Michael Becker als Chefarzt die Verantwortung über die Kardiologie, Nephrologie und internistische Intensivmedizin im Rhein-Maas Klinikum übernommen. Als interventioneller Kardiologe und als einer von wenigen Herzultraschall-Experten mit DEGUM III Level stehen für ihn neben allen Optionen der minimal-invasiven Eingriffe am Herzen, die über einen arteriellen oder venösen Gefäßzugang erfolgen, sowie vor allem die diagnostische Bildgebung wie die Ultraschalluntersuchungen des Herzens (Echokardiographie) und das MRT des Herzens (kardiale MRT) im Mittelpunkt stehen.


 
Herz und Niere gemeinsam betrachten

Viele Patienten leiden gleichzeitig an Herz- und Nierenerkrankungen. Beide verstärken sich in der Wirkung wechselseitig. „Die schleichende Erkrankung des Schwesterorgans frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln, unterstützt in einigen Fällen eine Heilung, meist kann aber sicher eine Verzögerung des Krankheitsverlaufs erreicht werden“, erläutert Professor Dr. Becker den Grund für die interdisziplinäre Zusammenarbeit beider Fachgebiete in Würselen.

Um den komplexen Abläufen zwischen Herz- und Nierenerkrankung und den damit verbundenen oft schwierigen therapeutischen und diagnostischen Ansätzen gerecht zu werden, arbeitet im Rhein-Maas Klinikum jetzt ein Team national und international anerkannter Experten für Kardiologie und Nephrologie innerhalb einer Abteilung zusammen.

Das Klinikum bietet somit das gesamte Behandlungsspektrum für Herz- und Nieren-Erkrankungen an. „Dies beinhaltet auch die Notfallbehandlung bei Herzinfarkten rund um die Uhr durch zwei hochmoderne Herzkatheterlabore sowie in Kooperation die neue Option von Herzklappen-Eingriffen, die Reparatur von zu engen oder undichten Herzklappen“, so der neue Chefarzt.
 
Zur Person

Seit seinem Studium ist Professor Becker mit der Euregio verbunden. Der in Krefeld geborene Arzt studierte an der RWTH Aachen Medizin. Seine Assistenzarztzeit begann er im Jahr 2000 im St. Antonius Hospital in Eschweiler unter Professor Schuster und wechselte 2004 in die Abteilung für Kardiologie, Pulmologie und Angiologie des Uniklinikums in Aachen, zunächst unter Professor Hanrath, später unter Professor Kelm. Dort wurde er – seit 2010 als Oberarzt unter Professor Marx – breit internistisch und kardiologisch ausgebildet und erhielt 2014 für seine wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema „Herzultraschall“ die Professur für Kardiologie.

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