Unternehmen - Förderverein

Verein der Freunde und Förderer des Rhein-Maas Klinikums, e. V.

Zeitgleich mit der Fusion der beiden Krankenhäuser Marienhöhe und Bardenberg zum Medizinischen Zentrum hatte sich der Förderverein durch Mitgliederbeschluss zum Förderverein des Medizinischen Zentrums in seinem Aufgabenfeld vergrößert.

Die Satzung des Vereins bestimmt als einzigen Zweck die direkte oder auch indirekte Unterstützung der Patienten. Dabei ist eine sinnvolle Unterstützung nur möglich, wenn mit Hilfe des Krankenhauses notwendige Maßnahmen oder Projekte diskutiert werden und nachweislich durch das Budget des Krankenhauses die Bedarfslücke nicht allein oder gar nicht geschlossen werden kann.

Entweder kommt es zu anteiligen Förderungen durch den Verein oder – je nach Sachlage – trägt der Förderverein die Kosten insgesamt. Vor allem bei Spenden, die als zweckgebunden durch den Spender an den Verein überwiesen werden, ist eine beratende Beteiligung des Krankenhauses immer gewünscht.

So konnte z. B. im Jahr 2013/2014 durch eine ungewöhnlich großzügige zweckgebundene Spende die bisher größte Unterstützung geleistet werden. Das karnevalistische Dreigestirn der Standortgemeinde Würselen hatte eine Spendenaktion für den Förderverein ins Leben gerufen, die den Verein in die Lage versetzen sollte, körpergeschädigten Kindern aus Krisengebieten eine Operation im Medizinischen Zentrum zu ermöglichen. Dazu wurden ca. 26.000 Euro gespendet und vom Förderverein dem Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Es konnten zwei Kinder aus Vorderasien mit komplizierten Krankheitsbildern erfolgreich operiert werden.

Insgesamt hat der Förderverein in den Jahren seit der Gründung mehr als 50 Maßnahmen und Projekte in beiden Betriebsteilen bezuschussen oder gänzlich allein fördern können. Das Spektrum der einzelnen Maßnahmen ist groß. Von Investitionen in Stationen und gemeinsamen Räumlichkeiten wie z.B. die beiden Kapellen in den Betriebsteilen bis zu Unterstützungen für spezielle Fortbildungsmaßnahmen beim Pflegepersonal wurde dort geholfen, wo das Budget des Krankenhauses leider vorerst keine Mittel bereit stellen konnte. Jeder im Gesundheitswesen Eingeweihte kennt die Sparzwänge und Finanznöte der Krankenhäuser. Da sind erfolgreiche Fördervereine punktuell hilfreiche Einrichtungen und gewünschte Partner mit dem Ziel, die Anforderungen für die Patienten zu garantieren. 

Seit ca. sechs Jahren ist der Förderverein Mitglied in der Kulturstiftung Würselen und hat mit der Stiftung eine Kooperation abgeschlossen für eine gemeinsame ständige Aufgabe. Kunst und Kultur soll in den beiden Betriebsteilen den Patienten, aber vor allem auch den Besuchern die bekannte Schwellenangst beim Betreten eines Krankenhauses nehmen. Mit bisher drei erfolgreichen Aktionen wurde diese Kooperation untermauert nach der Absprache: Die künstlerische Ausgestaltung wird durch die Kulturstiftung geleistet, der Förderverein organisiert mit der Verwaltung die Umsetzung und beteiligt sich maßgeblich an den Kosten.

Besonders an unsere Freunde und Förderer, die dies durch ihre Mitgliedschaft und Spenden möglich gemacht haben. All diejenigen, die noch nicht Mitglied sind, möchten wir herzlich einladen, dem Förderverein beizutreten. Bitte helfen Sie mit und haben auch Sie einen Anteil durch Ihre wichtige Unterstützung. Selbstverständlich erhalten Sie für Spenden eine Spendenbescheinigung. Anträge für eine Mitgliedschaft senden wir Ihnen gerne zu bzw. stehen Ihnen als Download zur Verfügung.

Beitrittserklärung zum Download

Sparkasse Aachen
Konto-Nr.: 7464415
Bankleitzahl 39050000

Informationsblatt Förderverein zum Download

Der Förderverein wurde im Jahr 1998 für die Unterstützung der Patienten des Knappschaftskrankenhauses Bardenberg geründet. Die Struktur der Vereinsführung (Vorstand) sollte so geschaffen sein, dass die Unabhängigkeit von der Verwaltung des Krankenhauses zwar gewährleistet ist, aber trotzdem eine zur Zweckbestimmung des Vereins angestrebte gewisse Verzahnung auf der Arbeitsebene zwischen Krankenhaus und Verein erzielt würde, um eine im Sinne der Patienten optimale und sinnvolle Unterstützerarbeit leisten zu können.

Vorsitzender:
Prof. Dr. med. Christoph Kosinski

Stellvertretende Vorsitzende:
Roswitha Hensellek

Schatzmeister:
Stefan Gregorius

Schriftführer:
Olivier Weitz

Pressewartin:
Isabella Urfels

Beisitzer:
Prof. Dr. Hans-Walter Staudte
Prof. Dr. Christoph Kosinski
Franz Klein

enwor energie & wasser vor Ort fördert die medizinische Unterstützung eines 12-jährigen Mädchens aus Usbekistan im Rhein-Maas Klinikum

„Auch im Namen von Dilnoza sage ich: Herzlichen Dank“, Professor Dr. med. Christoph Kosinski, kommissarischer Vorsitzender des Fördervereins des Rhein-Maas Klinikums, freute sich sehr über die großzügige vorweihnachtliche Spende der enwor energie & wasser vor ort GmbH.

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Professor Dr. Axel Thomas (M.), Vorsitzender der Geschäftsführung der enwor energie & wasser vor ort GmbH, übergab eine großzügige Spende an den kommissarischen Vorsitzenden des Vereins der Freunde und Förderer des Rhein-Maas Klinikums e.V., Professor Dr. med. Christoph Kosinski (r.) im Beisein von Krankenhausdirektor Stefan Grave.

„Wir kannten die langjährige Kooperation des Rhein-Maas Klinikums mit dem Friedensdorf Oberhausen und hatten gehört, dass die heute zwölfjährige Dilnoza, ein Mädchen aus Usbekistan, das bereits 2016 im Rhein-Maas Klinikum behandelt wurde, weitere medizinische Unterstützung benötigt“, so Professor Dr. Axel Thomas, Vorsitzender der Geschäftsführung der enwor. Deshalb hat sich die Unternehmensführung des in der StädteRegion ansässigen Energie- und Wasserversorgers entschlossen, anstatt Werbegeschenke zu verteilen, besonders unterstützenswerte soziale Projekte zu fördern.

„Dilnoza erlitt einen offenen Beinbruch und in ihrer Heimat kam es zu einer Infektion der Wunde. Diese beeinträchtigt das Wachstum des betroffenen Beins bis heute sehr stark“, erläutert Stefan Grave, Krankenhausdirektor, seitens des Rhein-Maas Klinikums die Krankengeschichte des jungen Mädchens.

„Die Ärzte des Rhein-Maas Klinikums operieren unentgeltlich, aber es fallen bei diesen Behandlungen erhebliche ergänzende Kosten für Transporte, Unterbringung von  Begleitpersonen und Hilfsmittel an“, so Professor Dr. med. Christoph Kosinski vom Förderverein. Spenden wie die von enwor unterstützten nicht nur die Arbeit der Helfer im Friedensdorf bzw. im Würselener Klinikum, sondern besonders den Heilungsprozess der jungen Patientin.
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