Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

Leitung

Dr. med. Markus Graf

Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie, Handchirurgie
E-Mail
Dr. med. Markus Graf© Rhein-Maas Klinikum

Dr. med. Matthias Becker

Chefarzt des Teilgebietes elektive Endoprothetik
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Facharzt für Chirurgie / Unfallchirurgie
E-Mail
Dr. med. Matthias Becker© Rhein-Maas Klinikum

Dr. med. (Uni Rom) Andrea M. Nobili

Oberarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Orthopädische Chirurgie
E-Mail
Dr. med. (Uni Rom) Andrea Nobili© Rhein-Maas Klinikum

Das Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

Das Endoprothetikzentrum (EPZ) der Maximalversorgung im Rhein-Maas Klinikum stellt einen zentralen Bereich des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie dar. Im EPZ gibt es außerordentliche fachliche und organisatorische Kompetenzen für hochwertige Primär- und Wechseloperationen – insbesondere bei Hüft- und Knieprothesen. Neben einer hohen Operationszahl jedes einzelnen Operateurs sind u.a. die Anzahl komplexer Wechseloperationen, die Übermittlung an das deutsche Endoprothesenregister EPRD, die 24h Bereitschaft für Anästhesie und Computertomographie und eine intensivmedizinsche Versorgung nachzuweisen. Das Endoprothetikzentrum im Rhein-Maas Klinikum ist seit dem 15.02.2015 zertifiziert. Durch die Zertifizierung wird eine verbesserte Patientensicherheit und Versorgungsqualität erreicht.
Schwerpunkt des Endoprothetikzentrums sind Gelenkerkrankungen. Sollte ein gelenkerhaltender Eingriff zur Verbesserung der Beweglichkeit eines Gelenkes nicht mehr möglich sein, kommen endoprothetische Verfahren zum Einsatz, die Teile oder das gesamte Gelenk ersetzen. Zusätzlich werden auch komplexe Wechseleingriffe im Rahmen von Lockerung oder schweren Infektsituationen durchgeführt. Weitere Aufgaben sind die notfallmäßige Versorgung gelenknaher Verletzungen durch Prothesen und die Behandlung von Brüchen im Bereich von bereits bestehenden künstlichen Gelenken. Durch unsere hausinterne Knochenbank können bei Bedarf auch größere Knochendefekte behoben werden.
Ziel des Endoprothetikzentrums ist es dabei, eine qualifizierte, umfassende und kontinuierliche Behandlung von Patienten mit Erkrankungen der Gelenke zu gewährleisten. Zu diesem Zweck bestehen Kooperationen mit anderen hochspezialisierten Einrichtungen und Abteilungen wie z. B. der Anästhesie, der Inneren Medizin, der Radiologie, der Physiotherapie und dem Sozialdienst, sowie der ambulanten und stationären Reha, um durch interdisziplinäre Diagnostik, Behandlung und Nachsorge eine optimale Versorgung der Patienten sicherzustellen. Für ältere Patienten wird die Therapie durch eine enge Zusammenarbeit mit der geriatrischen Abteilung, sowie der geriatrischen Rehabilitation, an den besonderen Anforderungen angepasst.

Standardisierte Abläufe von der Ambulanzvorstellung bis zur Entlassung auf der einen und individuelle Operations- und Behandlungsplanung auf der anderen Seite sorgen für eine sichere patientenorientierte Behandlung. Das Ergebnis für die Patienten liegt dabei in der Linderung von Schmerzen und der Verbesserung von Beweglichkeit und Belastbarkeit der Gelenke und somit der Verbesserung der Lebensqualität.

Die Kombination aus einem motivierten Team, modernen Operationsmethoden mit bewährten Implantatsystemen und eine ständige Weiterentwicklung nach aktuellen wissenschaftlichen Standards machen das Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung am Rhein-Maas Klinikum aus.
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