Rückenzentrum

Leitung

Das Rückenzentrum wird von den Direktoren Prof. Dr. med. Sobottke und Dr. med. Wagner geleitet.

Die Interdisziplinarität aus Orthopädie und Schmerz- und Palliativmedizin fördert die Diagnostik und Therapie des Patienten.

Direktoren

Prof. Dr. med. Rolf Sobottke

Chefarzt der Klinik für Orthopädie
Prof. Dr. med. Rolf Sobottke

Dr. med. Till Wagner

Chefarzt der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin
Dr. med. Till Wagner

Sekretariat

Marianne Horbach

Tel. 02405 62-3372
Fax 02405 62-3299
E-Mail
Marianne Horbach

Sylvia Gies

Tel. 02405 62-3651
Fax 02405 62-3652
E-Mail
Sylvia Gies
Unser interdisziplinäres Team steht Ihnen sowohl zur konservativen Schmerzbehandlung als auch bei operativen Eingriffen kompetent zur Seite.
Operativ

Dr. med. Thomas Kaulhausen
Leitender Oberarzt der Klinik für Orthopädie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle orthopädische Chirurgie

Metin Kalkan
Leitender Oberarzt
Facharzt für Neurochirurgie

Konservativ

Dr. med. Andrea Roth-Daniek
Oberärztin der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin

Georg Bratkov
Oberarzt der Klinik für Orthopädie
Facharzt für Neurochirurgie
RZ-interdisziplinaer

Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit folgenden Fachbereichen:

Klinik für Neurologie
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin
Klinik für Internistische Rheumatologie
Physiotherapie

Wir möchten unseren Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen lassen.

Grundlegend ist hierbei die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Spezialisten aus verschiedenen Fachbereichen. Hochspezialisierte Fachärzte aller Kliniken arbeiten Hand in Hand.
Die Ursachen sind vielfältig: Wer unter chronischen Rückenschmerzen leidet, ist in seiner Lebensqualität stark eingeschränkt. Deshalb bedarf es oft einer dauerhaften Schmerzmedikation.
Wie kommt es dazu?

Der Verschleiß

Die Wirbelsäule ist ein komplexes Konstrukt aus 24 freien Wirbeln. Dazu kommen das Kreuz- und Steißbein. Die kleinste Funktionseinheit (Wirbelkörpersegment) besteht aus zwei Wirbelkörpern, der dazwischen liegenden Bandscheibe, den paarigen Wirbelbogengelenken (Facettengelenke), den Muskeln, Bändern und Nerven. Im Spinalkanal verlaufen die Nerven, die paarig aus den Wirbellöchern austreten

Im Laufe des Lebens kommt es zu einem individuell unterschiedlich ausgeprägten Verlust des Wassergehalts (Dehydration) des Bandscheibenkerns. Mit zunehmender Dehydration kommt es zu einem Höhenverlust der Bandscheibe. Daraus resultiert eine Laxizität der Bänder, die zu einer Gefüge-Lockerung und dadurch zu einer Fehlbelastung der kleinen Wirbelbogengelenke führen kann.

Diese Veränderungen erzeugen Beschwerden, die sich meist im unteren Rückenbereich bemerkbar machen.

Die Folgen

Verschiedene Faktoren können zu einer Einengung des Spinalkanals (Spinalkanalstenose) führen, so dass die darin verlaufenden Nerven „eingequetscht“ werden.

Patienten geben typischerweise über Jahre zunehmende, in das Gesäß oder die Beine ausstrahlende, unspezifische Beschwerden an. Beim Gehen treten diese verstärkt auf, bei nach-vorne-Beugung (z.B. beim Sitzen) klingen sie ab. Sehr häufig bestehen zeitgleich starke Rückenschmerzen (Lumbalgien). Man spricht von der „spinalen Schaufensterkrankheit“ (Claudicatio spinalis), weil sich die Symptome besonderes beim Gehen und Stehen bemerkbar machen. In schweren Fällen bestehen die Schmerzen auch in Ruhezuständen.

Kommt es zu einem Wirbelgleiten/Wirbelkörperversatz (Spondylolisthese) engt der Spinalkanal weiter ein. Der fortschreitende Verschleiß eines Wirbelkörpersegmentes - zwei Wirbelkörper mit dazwischen liegender Bandscheibe - kann zu Fehlbelastungen und Beeinträchtigungen angrenzender Segmente führen, so dass letztendlich ganze Wirbelsäulenabschnitte betroffen sein können. Dies kann soweit führen, dass eine komplexe Deformität (Skoliose, Kyphose) bis hin zu einer „Collapsing Spine“ mit vollständigem Haltungsverfall, starken Schmerzen und Gehunfähigkeit drohen.

Die Diagnostik

Die ärztliche Untersuchung durch den Haus- oder Facharzt ist der Ausgangspunkt für die weiterführende Diagnostik. Als bildgebende Verfahren sind Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule mit Funktionsaufnahmen (Röntgen bei nach-vorne- und nach-hinten-Beugung) und eine Kernspin-/Magnetresonanztomographie (MRT) (in Ausnahmefällen auch Computertomographie (CT), Myelographie) unabdingbar. Sind die geäußerten Beschwerden durch die radiologischen Befunde belegbar, so folgt die Überweisung zu einem Wirbelsäulenspezialisten.

Die Therapie

Als Therapieoptionen stehen konservative Maßnahmen mit Schmerzmitteln, Korsettversorgung, Physiotherapie und Krankengymnastik, Injektionen und operative Eingriffe zur Verfügung. Bei ausgeprägter Beschwerdesymptomatik und weit fortgeschrittenem degenerativem Befund helfen konservative Verfahren meist nur kurzfristig, so dass eine operative Therapie in Erwägung gezogen werden muss.

Weil Operationen an der Wirbelsäule bei unsachgemäßer Behandlung schwerwiegende Folgen haben können, sollten sie in Kompetenzzentren durchgeführt werden. Solche Zentren halten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit aktuellem Fachwissen und umfangreicher Erfahrung auf dem Gebiet der Wirbelsäulenchirurgie sowie die notwendige technische Ausstattung, wie die Möglichkeit zur navigationsunterstützten Operation, Neuromonitoring, vor. Die Navigation ermöglicht eine hochakkurate Positionierung von Implantaten, beispielsweise Schrauben, Platzhaltern, um das Risiko von Fehllagen derselben mit Nervenschädigungen nahezu auszuschließen. Das Neuromonitoring überprüft während der Operation dauerhaft, ob durch operative Manipulation Nerven in Mitleidenschaft gezogen werden und vermeidet durch ein rechtzeitiges Alarmsignal drohende Nervenschädigungen.
Rückenzentrum
Sprechstunden nach Vereinbarung.

Rhein-Maas Klinikum GmbH

Standort Marienhöhe
Mauerfeldchen 25
52146 Würselen
Rhein-Maas Klinikum GmbH

Ansprechpartner

Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin
Sylvia Gies

Tel. 02405 62-3651
Fax 02405 62-3652
E-Mail
Sylvia Gies

Ansprechpartner

Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie
Marianne Horbach

Tel. 02405 62-3372
Fax 02405 62-3299
E-Mail
Marianne Horbach
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