Ergänzender Bereich - Ergotherapie

Ergotherapie (aus dem griechischen "ergon"= tun, handeln) wird bei den unten beschriebenen Krankheitsbildern entsprechend der Indikation vom Arzt verordnet.

Die ergotherapeutische Abteilung betreut Patienten der Akutgeriatrie und der geriatrischen Rehabilitationsklinik.

Patienten anderer Abteilungen werden ergotherapeutisch betreut, wenn nach eingehender bzw. differenzierter Abklärung ein Therapiebedarf besteht.

In den ersten Tagen nach Aufnahme erfolgt die ergotherapeutische Befundung des einzelnen Patienten. Nach dieser richten sich die Zielsetzung der Behandlung und der weitere Therapieverlauf.

Das Ziel einer ergotherapeutischen Behandlung ist die Erlangung, Wiederherstellung und/oder der Erhalt der körperlichen, sozialen und geistigen Fähigkeiten, um somit die größtmögliche Selbstständigkeit bei der Bewältigung von (all)täglichen Aktivitäten zu erreichen.

Während des stationären Aufenthaltes erfolgt bei Bedarf eine Hilfsmittelberatung und -erprobung. Diese Beratung kann gegebenenfalls unter Einbezug von Angehörigen bzw. Versorgenden stattfinden.
Ingo Rieger
Kommissarische Leitung Physio- / Ergotherapie
Sekretariat
Tel. 02405 62-7340
Fax 02405 62-3421
E-Mail
Einzeltherapie
  • Ergotherapeutische Befunderhebung
  • Anwendung diverser Testverfahren als Teil der Demenzdiagnostik
  • Förderung der größtmöglichen Selbstständigkeit bei Aktivitäten des täglichen Lebens <
  • Motorisch-funktionelles Arbeiten
  • Behandlung von Wahrnehmungsstörungen, z.B. Neglect (Vernachlässigung einer Körperhälfte)
  • Neuropsychologisch orientiertes Hirnleistungsstraining
  • Hilfsmittelberatung und -erprobung, ggf. unter Einbezug der Angehörigen

Gruppentherapie
  • HLT-Gruppe: Hirnleistungstraining zur Förderung sowohl von Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis als auch der sozialen Integration
  • Kreativ-Gruppe: Funktionelle, handwerkliche, gestalterische Behandlungstechniken zur Verringerung von motorisch-funktionellen Defiziten als auch zur Förderung sozialer Kompetenzen
  • Koch-Gruppe: Training der hauswirtschaftlichen Handlungs- und Alltagskompetenzen unter Berücksichtigung von möglichen Hilfsmitteln
Bei den oben genannten Krankheitsbildern werden in der Ergotherapie folgende Konzepte eingesetzt:
  • Bobath
  • Perfetti
  • Affolter
  • PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation)
  • Franziska Stengel
Neurologische und internistische Krankheitsbilder, z.B. Funktionsdefizite nach:
  • Schlaganfall
  • M. Parkinson
  • Hirnblutung
  • Herzinfarkt
  • dementielle Entwicklung
Orthopädische, unfallchirurgische und rheumatologische Krankheitsbilder, z.B. Funktionsdefizite bei:
  • Hüftgelenksersatz
  • Arthrosen
  • Frakturen
  • Amputationen
  • Rheumatischer Arthritis
Nach persönlicher oder telefonischer Vereinbarung mit Patienten und Angehörigen.
Sekretariat
Tel. 02405 62-3430
Fax 02405 62-3421
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