News - Ausbau der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in der Gesundheitsversorgung

Ausbau der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in der Gesundheitsversorgung

Rhein-Maas Klinikum in Würselen und Stadt Kerkrade wollen zukünftig enger miteinander kooperieren.

Die Lage des Rhein-Maas Klinikums in der Grenzregion bietet vielfältige Chancen und Herausforderungen. Das dachten sich auch der Geschäftsführer des Schwerpunktkrankenhauses, René A. Bostelaar, und der Bürgermeister der Stadt Kerkrade, Jos Som. Beide haben das Ziel, die Gesundheitsregion über die Grenzen hinweg weiterzuentwickeln – ganz im Sinne der Eurode-Zusammenarbeit, die primär darauf gerichtet ist, grenzüberschreitende Initiativen, die der Bevölkerung einen Mehrwert bieten, zu gestalten.

Jos Som, Bürgermeister der Stadt Kerkrade, und René A. Bostelaar, Geschäftsführer des Rhein-Maas Klinikums auf dem Hubschrauberlandeplatz, der sich auf dem Dach des Neubaus befindet.
Der Bürgermeister Kerkrades, Jos Som, und RMK-Geschäftsführer René A. Bostelaar teilen die gleiche Perspektive.

Bei der Kooperation zwischen niederländischem Grenzgebiet und Rhein-Maas Klinikum ergibt sich ein besonderer Mehrwert: das Angebot richtet sich gezielt an niederländische Patienten, die in gewissen Behandlungsgebieten teilweise unter langen Wartezeiten auf einen Termin in einem niederländischen Krankenhaus leiden. Der Weg von Kerkrade in Richtung Würselen ist dabei näher als man denkt – vom Zentrum sind es grade einmal 12 Kilometer zum Betriebsteil Marienhöhe.
„Gedanklich ist die Grenze vorhanden, in Realität spielt das bei der medizinischen Versorgung keine große Rolle“, urteilt Bostelaar und weiß „die Idee, der engeren Zusammenarbeit besteht bereits seit längerem. Dort, wo Zusammenarbeit sinnvoll erscheint, wollen wir diese intensivieren. Besonders im Gesundheitssektor versprechen wir uns einen Austausch von Fachkompetenz und –wissen.“ Niederländisch sprechende Ärzte und Pflegende ermöglichen die Kommunikation auch in komplizierteren Fällen und stehen bereits jetzt beratend zur Seite. Die Behandlung niederländischer Patienten im grenznahen Gebiet ist grundsätzlich zwischen den Krankenkassen geregelt.

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