Klinik für Wirbelsäulenchirurgie, Neurochirurgie und Spezielle Orthopädie - Kliniknews

Noch Präzisere, schnellere und schonendere Implantat-Positionierung im Würselener Wirbelsäulenzentrum

Das Rhein-Maas Klinikum verfügt jetzt über ein neues modernes Modell eines 3D-Röntgengeräts. Durch dieses können noch während der Operation die Implantatlage und das Ausmaß der Korrektur (z.B. bei Deformitäten) überprüft werden. Es liefert bei geringer Strahlenbelastung hochauflösende Bilder von bester Qualität.– Anders als andere Geräte, die meist nur zur Ergebniskontrolle nach Operationen eingesetzt werden, sind durch den neuen 3D- Bildwandler in Kombination mit der Navigationseinheit schon während des Einbringens von Implantaten Fehllagen nahezu ausgeschlossen. – So besteht die Möglichkeit, selbst kleinste Knochen, beispielweise der Halswirbelkörper mit geringem Risiko zu verschrauben.
„Diese neue Technik unterstützt die Qualität unserer chirurgischen Arbeit“, beschreibt Professor Dr. med. Rolf Sobottke, Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie, Neurochirurgie und spezielle Orthopädie im Rhein-Maas Klinikum seine Erfahrungen mit dem neuen C-Bogen. Weiterer Vorteil des neuen Geräts: Durch die große Bogenöffnung könnten auch stark übergewichtige Patienten mit hochauflösender 3D-Bildgebung behandelt werden.

3D-Bildwandler_klein

„Dank des Einsatzes dieser modernen Technik werden zum Wohl unserer Patienten Implantatfehllagen während eines Eingriffs vermieden und die Operationsdauer verkürzt“, erläutert Professor Dr. Sobottke. Deshalb müsste der Patient weniger narkotisiert werden. „Aus diesem Grund und wegen der geringeren Strahlenbelastung des aktuellen Geräts ist die Operation schonender für den Patienten.“

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