Endoskopische Diagnostik und Therapie auf Top Niveau
Die Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie am Rhein Maas Klinikum erweitert ihre endoskopische Ausstattung mit modernster Bildgebung und KI gestützter Befundunterstützung.
Die Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie des Rhein Maas Klinikums hat ihre endoskopische Leistungsfähigkeit erneut deutlich ausgebaut. Ziel der Investition: noch präzisere, frühere Erkennung von Schleimhautveränderungen und damit schnellere, gezieltere Therapien – verbunden mit einer weiteren Verbesserung der Vorsorgequalität, insbesondere bei der Darmkrebsvorsorge.
Das neu eingeführten Endoskopiegerät bietet hochauflösende Darstellung auf 4K Monitoren, starke Vergrößerungsoptionen und eine Reihe moderner Bildverbesserungsmodi. Verbesserte Weißlicht und Kontrastverfahren erhöhen die Sichtbarkeit von Strukturveränderungen und verdächtigen Arealen. Diese technischen Fortschritte unterstützen die Ärzte dabei, auch kleinste Läsionen zuverlässiger zu identifizieren. Eine zuschaltbare KI Befundhilfe analysiert Live Bilder in Echtzeit und weist auf potenzielle Auffälligkeiten hin. Die KI fungiert als ergänzendes „drittes Auge“ und erhöht die Detektionsrate – die therapeutische Entscheidung und Entfernung von Auffälligkeiten bleibt jedoch komplett in der Verantwortung des behandelnden Teams.
Die Ausstattung ergänzt das bereits hohe technische Niveau der Klinik: Neben moderner Endoskopie stehen umfangreiche sonographische Verfahren, Endosonographie sowie spezialisierte Diagnostik und Funktionsverfahren (z. B. Manometrie/pH Metrie, Endoskopie Routine) zur Verfügung. Die Klinik weist überregionale Expertise in der Versorgung von Erkrankungen des Magen Darm Trakts, Leber, Pankreas sowie in der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen und onkologischer Fragestellungen auf und arbeitet eng interdisziplinär mit den chirurgischen und onkologischen Partnern des Hauses und der Region zusammen.
„Die Bildqualität, die uns das neue System liefert, hebt die Diagnostik auf ein neues Niveau“, freut sich Prof. Dr. med. Jens Tischendorf, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie: „Wir erkennen Schleimhautveränderungen und Frühneoplasien noch präziser und können dadurch schneller therapeutisch reagieren. In Kombination mit KI Assistenz steigt die Treffsicherheit von Vorsorge und diagnostischen Eingriffen – das ist ein klarer Gewinn für unsere Patienten.“ „Investitionen in moderne Medizintechnik dienen einem Ziel: bestmögliche Versorgung für die Menschen in unserer Region“, ergänzt Geschäftsführer Dirk Offermann.