Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin - Kliniknews

Oktober 2020 - Psychologie in der Schmerztherapie

Patientin, zwei Psychologinnen und eine Ärztin schauen in die Kamera und unterhalten sich. Alle tragen einen Mund-Nasen-Schutz. In der Mitte steht ein Modell einer Wirbelsäule und eine Flippchart.
Das Team der multimodalen Schmerztherapie bei der Besprechung mit einer Patientin. V. l. n. r.: Patientin Chantalle S., Psychologin Julia Schmidt, Dr. Andrea Roth-Daniek, Chefärztin der Klinik und Jacqueline Quadflieg, psychologische Psychotherapeutin.
Was bedeutet Psychologie in der Schmerztherapie?
Wir haben ein Interview mit unseren Psychologinnen Julia Schmidt und Jacqueline Quadflieg geführt.

September 2020 - „Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück“ – Bildgeschenk für die Palliativstation

Wir freuen uns sehr! Eine Dame aus dem Aachener Raum hat uns ein Bild überlassen, das sie zur eigenen Trauerbegleitung gemalt hat. Sie möchte mit diesem Bild anderen Trauernden Trost spenden und kam auf die Idee, sich an die Palliativstation des Rhein-Maas Klinikums zu wenden.
„Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück“ wird einen Platz in unserem Verabschiedungszimmer finden – frei nach dem Sinn „nach dem Tod bleibt etwas“.

RMK_Bilduebergabe Rarei Palliativmedizin
Sie wollen auch die Palliativstation unterstützen?

Nicht alle Kosten der Pflegestation werden über Pflegesätze finanziert, z.B. die besondere patientenfreundliche Ausstattung der Station, Fortbildungen für Mitarbeiter, die Beschaffung zusätzlicher medizinischer Hilfsmittel.
Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen möchten. Hierüber lassen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung zukommen, die sie steuerlich geltend machen können.

Spendenkonto Palliativstation:

IBAN: DE73 3905 0000 0002 8533 98
Sparkasse Aachen

Mai 2020 - Bundesweiter „Aktionstag gegen den Schmerz“

Schmerzspezialisten der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Rhein-Maas Klinikums geben telefonisch Tipps.

Zwei Stunden lang können chronisch Schmerzerkrankte am 2. Juni 2020 im Rhein-Maas Klinikum anrufen. Genauer: zwischen 13 und 15 Uhr. Dann stehen ihnen
  • zum Thema Schmerztherapie Dr. med. Andrea Roth-Daniek, Chefärztin und Dr. of medicine (UA) Lina Rashid, Oberärztin der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin am Rhein-Maas Klinikum und
  • zum Thema Schmerzen und die psychische Befindlichkeit die Psychologinnen Julia Schmidt und Jacqueline Quadflieg der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin am Rhein-Maas Klinikum
am Telefon Rede und Antwort. Inhaltlich soll es schwerpunktmäßig um die Informationsvermittlung eines multimodalen schmerztherapeutischen Behandlungskonzepts gehen, mit Fokus auf Erläuterung des medizinischen und psychologischen Angebots. Auch wird die Aufklärung bezüglich der Wechselwirkung von körperlichem und psychischem Befinden, insbesondere in Bezug auf eine angemessene Krankheits- und Schmerzbewältigung, thematisiert.

Am mittlerweile 9. bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ machen die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und ihre Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Etwa 23 Millionen Deutsche (28 Prozent) berichten über dauerhafte Schmerzen. Bei sechs Millionen von ihnen sind die chronischen Schmerzen so deutlich ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen.

Auch bei der bundesweiten Telefonaktion dabei
Bereits von 10 bis 11 Uhr wird sich die Oberärztin der größten Schmerzklinik der Region, Dr. Lina Rashid, in der bundesweiten Telefonaktion unter der Telefonnummer 0800 18 18 120 Fragen ihrer Gesprächspartner beantworten. „Über die Möglichkeiten sprechen wir mit unseren Patienten auf Augenhöhe. Am Aktionstag möchten wir den Ansatz der sogenannten partizipativen Entscheidungsfindung hervorheben, also mit Patienten und ihren Angehörigen ins Gespräch kommen und sie beraten“, erklärt sie.

RMK_Telefonaktion gegen den Schmerz_klein

2. Juni 2020 zwischen 13 und 15 Uhr
Ansprechpartnerinnen:
  • Dr. med. Andrea Roth-Daniek, Chefärztin der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin, Tel. 02405 62-3101 zum Thema Schmerz und Schmerztherapie
  • Dr. of medicine (UA) Lina Rashid, Oberärztin der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin, Tel. 02405 62-3101 zum Thema Schmerz und Schmerztherapie
  • Julia Schmidt M. Sc., Psychologin in der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin, Tel. 02405 62-3686 zum Thema Schmerz und Psyche
  • Jacqueline Quadflieg M. Sc., Psychologin in der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin, Tel. 02405 62-4567 zum Thema Schmerz und Psyche

Januar 2020 - 🐶🐾❤️ Lennard – Der Therapiehund mit den großen Pfoten 🐶🐾❤️

Gerade Menschen, die an einer schweren Krankheit leiden, verschließen sich oft vor der Außenwelt. Sie ziehen sich zurück, sind weder für Angehörige noch Pflegepersonal oder Ärzte ansprechbar. Auch physisch verschließen sie sich, die Gesamtmobilität verschlechtert sich rasch.

Lennard 1Lennard 2

„Und genau hier setzt die Tiertherapie an“, erläutert Dr. med. Andrea Roth Daniek, Chefärztin der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin am Rhein-Maas Klinikum. „In der Anfangsphase wird Lennard einmal wöchentlich für zwei Stunden eingesetzt.“ Er besucht, nach vorheriger Einwilligung, Patienten auf ihrer Station. Das heißt, er wird einfach für die Patienten da sein, ihnen Nähe und Wärme geben. „Denn ein Hund, besonders ein Therapiehund wie Lennard, begegnet jedem Menschen vorurteilsfrei – egal ob er krank ist, alt, schwach oder kerngesund“, erklärt Melanie Frantzen, im Rhein-Maas Klinikum arbeitende Case Managerin und Kynotherapeutin.

Selbstverständlich werden bei den Besuchen die Hygienerichtlinien, basierend auf den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts – strengstens eingehalten. Dazu gehört unter anderem, dass Lennard alle drei statt alle sechs Monate, wie ein normaler Haushund, entwurmt wird. Außerdem kommt Lennard natürlich jedes Mal frisch gesäubert, gekämmt und auf Ektoparasiten inspiziert zur Arbeit. Seine Krallen müssen kurz geschnitten und frei von scharfen Kanten sein.

Wir freuen uns über dieses Angebot für unsere Patienten in der Schmerztherapie und Palliativmedizin, das auch dank vieler Spenden im letzten Jahr realisiert werden konnte.

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