Ärzte - Das Praktische Jahr am Rhein-Maas Klinikum

Liebe Studierende,

wenn Sie diese Seite unseres Krankenhauses besuchen stehen Sie vermutlich vor der für Sie sehr wichtigen Entscheidung wo Sie die Ausbildung in Ihrem letzten Studienjahr am besten durchführen sollten. Verschiedene Aspekte, teilweise auch Ihre persönlichen Neigungen und Fähigkeiten, aber auch beispielsweise der Wunsch noch mal etwas ganz Neues kennenzulernen, mögen für Sie dabei eine Rolle spielen. Die folgenden Informationen sollen Ihnen helfen zu entscheiden, ob Sie dies am Rhein-Maas Klinikum (RMK) für sich am besten verwirklichen können.

Studierende im Praktischen Jahr stehen im Fokus unseres Interesses

Machen Sie sich zunächst klar, dass Sie am Rhein-Maas Klinikum nicht, wie bisher oft im Studium, „einer unter vielen“ sein werden. Uns ist es wichtig, dass Sie sich bei uns persönlich angesprochen und wertgeschätzt fühlen (wie übrigens jeder andere Mitarbeiter im RMK auch!). Dazu begrüßen wir Sie am ersten Tag persönlich, führen Sie durch das Haus, machen Sie mit den Gegebenheiten vertraut. Sie werden mit Berufskleidung ausgestattet, Sie bekommen Essenskarten, mit denen Sie bei uns in der Kantine kostenfrei zu Mittag essen können.

PJ am RMK: Der/Die junge Kollege/in im Team
Wenn Sie dann in die Abteilungen kommen, werden Sie in jeder einen Ansprechpartner als PJ-Koordinator finden, mit dem Sie Ihre Rotationen innerhalb der Abteilungen besprechen und Ihre persönlichen Wünsche und Interessen einbringen können. Und dann kommt das vielleicht Wichtigste: Sie werden ein integraler Bestandteil des jeweiligen ärztlichen Teams. Wir nehmen Sie hier bei uns vom ersten Tag an „auf Augenhöhe“ und als ärztlichen Kollegen wahr. Natürlich wird dabei Ihr Ausbildungsstand Berücksichtigung finden, aber Ziel ist es, Sie über das Ausbildungsjahr hinweg dahingehend zu begleiten, dass Sie am Ende des Jahres befähigt sind ohne weitere Scheu und Angst eine Tätigkeit als Assistenzarzt im Fach Ihrer Wahl aufzunehmen.

Kein Tag im RMK ohne Wissenserwerb und Erkenntniszugewinn
Dazu ist es erforderlich, dass Sie über Ihr bereits zweifellos vorhandenes theoretisches Wissen nun praktische Erfahrungen und Kennnisse im Klinikalltag hinzu erwerben. Dazu braucht es tägliches Teaching möglichst am Patienten bzw. Fall und begleitend auch systematische ergänzende Unterrichtseinheiten.
Das tägliche Teaching erfolgt kontinuierlich begleitend auf Station oder in der zentralen Notaufnahme, wenn Sie Patienten gemeinsam mit den Stationsärzten und Oberärzten aufnehmen, visitieren oder in den OP begleiten. Sie sollen bei uns den gesamten Behandlungsprozess erleben und mit zunehmender Ausbildung selbständig und unter Supervision von der Aufnahme bis zur Entlassung auch praktisch vollziehen. Jede Klinik hat darüber hinaus eigene interne Fortbildungseinheiten an denen Sie regelhaft während Ihres Tertials teilnehmen werden und aufgefordert sind mit zu diskutieren.

Wöchentliche curriculare Fortbildungsreihe für alle PJ Studierende des RMK
Jeweils mittwochnachmittags hat das RMK für die PJ Studierenden eine eigene curricular strukturierte Fortbildungsreihe. Dazu kommen die PJ Studierenden aus allen Bereichen des RMK zusammen und werden gemeinsam unterrichtet. Dabei soll der Unterrichtsstoff Ihres bisherigen Studiums nicht einfach erneut wiederholt werden, sondern das Wesentliche für Ihre ärztliche Tätigkeit praxisnah von erfahrenen Klinikern (Chefärzten und Oberärzten) mit Ihnen besprochen werden. Dieser Unterricht ist erfahrungsgemäß für unsere PJ Studierenden ein zusätzliches Highlight.

„PJ Teaching heißt: Sich immer wieder inspirieren lassen von der Großartigkeit unseres Berufs“
Liebe PJ Studierende, Begeisterung für das eigene Fach und für die Lehre, also Spaß daran, Wissen weiterzugeben, für Ihren Ausbildungsstand angemessen aufzubereiten und sich dafür auch täglich immer wieder die Zeit zu nehmen – das kann man weder befehlen noch anordnen. Ich schätze mich aber sehr glücklich hier an einem Krankenhaus tätig zu sein, wo ich mit vielen Chefarzt- und Oberarztkollegen arbeite, die diese Begeisterung mit mir gerne teilen!
Wenn wir mit Ihnen Zeit verbringen und uns nochmals vor Augen führen wie wir aktuell Patienten behandeln, welche therapeutischen Möglichkeiten wir heute haben und warum wir dies so und nicht anders machen, dann werden wir uns alle wieder bewusst, warum wir uns mal für diesen tollen Beruf entschieden haben. Als direkte Konsequenz bekommen wir oft ein sehr positives Feedback von unseren PJ Studierenden und nicht wenige entscheiden sich dann später auch bei ihrer Facharztausbildung für uns. Solch ein positives Feedback kann man in unserem Berufsalltag, abgesehen von unseren zufriedenen Patienten, so nur noch mit Ihnen erleben. Wir freuen uns daher auf Sie und mit Ihnen!

Ihr
Christoph Kosinski

Chefarzt Neurologie
Ärztlicher PJ Koordinator des RMK

Sie interessieren sich für das Praktische Jahr in unserer Klinik?

Informationen zur Struktur Ihrer medizinischen Ausbildung finden Sie auf den Seiten der verschiedenen Fachbereiche.

Bei Fragen sprechen Sie uns gern direkt an.

Bei organisatorischen Fragen

PJ-Beauftragte

Anna-Sabine Carl 
Tel. 02405 62-1201
E-Mail
Anna-Sabine Carl© Rhein-Maas Klinikum

PJ-Beauftragte

Marion MerkelbachE-Mail
Marion Merkelbach© Rhein-Maas Klinikum

Ärztlicher Koordinator

Prof. Dr. med. Christoph Kosinski
Tel. 02405 62-1307
E-Mail
Prof. Dr. med. Christoph Kosinski© Rhein-Maas Klinikum
Für alle medizinischen Fragen
Wenden Sie sich gerne direkt an die lehrbeauftragten Chefärztinnen und Chefärzte oder die jeweiligen Tutoren der einzelnen Fachabteilungen. Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen ein interessantes und erfolgreiches Praktisches Jahr am Rhein-Maas Klinikum.

Der Unterricht
Auf Anregung der Studenten der letzten PJ-Jahrgänge haben wir die theoretische Ausbildung am Rhein-Maas Klinikum umstrukturiert und konzentrieren diese jetzt auf je einen Studientag pro Woche.
Der Unterricht wird curricular abgehalten. Wenn Sie das gesamte Praktische Jahr im Rhein-Maas Klinikum absolvieren, werden Ihnen durch den Unterricht alle praxisrelevanten Themen der jeweiligen Fachgebiete theoretisch vermittelt. Darüber hinaus werden auch interessante und relevante Aspekte u.a. zu Fragen der interprofessionellen Zusammenarbeit, Kommunikation, DRG und medizinischem Controlling, Krankenhausorganisation, Sozialdienst, Logopädie, Physiotherapie, Krankenhausseelsorge, Arbeitssicherheit etc. erörtert.

Ein paar Zahlen zum Rhein-Maas Klinikum
Das Rhein-Maas Klinikum ist mit seinen insgesamt 600 Betten und 18 Kliniken (davon eine Belegabteilung) ein leistungsstarkes Schwerpunktkrankenhaus in der StädteRegion Aachen mit vielen Bereichen auf Niveau eines Maximalversorgers. Menschliche Zuwendung und ein vertrauensvolles Verhältnis im Umgang mit den Patienten und deren Angehörigen sind gelebte Kernbegriffe im Rhein-Maas Klinikum. Wir gewährleisten eine ganzheitliche Patientenversorgung auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Dieses medizinische Leistungsspektrum aus einer Hand ermöglicht eine beispielhafte, enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Wohle aller Patienten. Aus diesem Grund vertrauen sich jährlich rund 22.000 stationäre und 32.000 ambulante Patienten der kompetenten Behandlung durch unsere erfahrenen Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen und Therapeuten an.

Erreichbarkeit
Das Rhein-Maas Klinikum ist von Aachen mit öffentlichen Verkehrsmitteln (direkte Buslinie) gut erreichbar. Viele Mitarbeiter wählen aber auch die „Fitnessvariante“ und kommen zu uns mit dem Fahrrad.
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