Pflegeschule - Ausbildung

Bewerbungen richten Sie bitte ausschließlich an bewerbung@rheinmaasklinikum.de.
Theoretische Ausbildung

Die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung umfasst mindestens 2.100 Unterrichtsstunden. Die theoretische Ausbildung beginnt mit einem Einführungsblock.

Danach wird die weitere theoretische Ausbildung im Blocksystem durchgeführt. In den Blockwochen werden in den drei Ausbildungsjahren folgende Themenbereiche unterrichtet:  

 

  • Pflegesituationen bei Menschen aller Altersgruppen erkennen, erfassen und bewerten
  • Pflegemaßnahmen auswählen, durchführen und auswerten
  • Unterstützung, Beratung und Anleitung in gesundheits- und pflegerelevanten Fragen fachkundig gewährleisten
  • Bei der Entwicklung und Umsetzung von Rehabilitationskonzepten mitwirken und diese in das Pflegehandeln integrieren
  • Pflegehandeln personenbezogen ausrichten
  • Pflegehandeln an pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichten
  • Pflegehandeln an Qualitätskriterien, rechtlichen Rahmenbestimmungen sowie wirtschaftlichen und ökologischen Prinzipien ausrichten
  • Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
  • Lebenserhaltende Sofortmaßnahmen einleiten
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln und lernen, berufliche Anforderungen zu bewältigen
  • Auf die Entwicklung des Pflegeberufes im gesellschaftlichen Kontext Einfluss nehmen
  • In Gruppen und Teams zusammenarbeiten

 


Innerhalb dieser Themenbereiche werden jeweils verschiedene fachliche Wissensgrundlagen vermittelt. Die Wissensgrundlagen gliedern sich dabei wie folgt:
  • Kenntnisse der Gesundheits- und Krankenpflege für jedes Lebensalter sowie der Pflege- und Gesundheitswissenschaften: 950 Stunden
  • Pflegerelevante Kenntnisse der Naturwissenschaften und der Medizin: 500 Stunden
  • Pflegerelevante Kenntnisse der Geistes- und Sozialwissenschaften: 300 Stunden
  • Pflegerelevante Kenntnisse aus Recht, Politik und Wirtschaft: 150 Stunden
  • Zur Verteilung auf die Wissensgrundlagen: 200 Stunden

Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung erfolgt in verschiedenen klinischen und außerklinischen pflegerischen Bereichen/ Einsatzgebieten und beträgt mindestens 2500 Stunden. Dabei gliedert sich die Stundenverteilung wie folgt:

I. Allgemeiner Bereich

  • Gesundheits- und Krankenpflege von Menschen aller Altersgruppen in der stationären Versorgung in kurativen, rehabilitativen und palliativen Gebieten in den Fächern Innere Medizin, Geriatrie, Neurologie, Chirurgie, Gynäkologie, Pädiatrie, Wochen- und Neugeborenenpflege: 800 Stunden
  • Gesundheits- und Krankenpflege in der ambulanten Versorgung in präventiven, kurativen, rehabilitativen und palliativen Gebieten: 500 Stunden

II. Differenzierungsbereich

  • Gesundheits- und Krankenpflege von Menschen aller Altersgruppen in den Fachgebieten Innere Medizin, Chirurgie, Psychiatrie: 700 Stunden
  • Zur Verteilung auf die Bereiche I und II: 500 Stunden
Während der Praxiseinsätze erhalten die Auszubildenden Praxisanleitungen und Praxisbegleitungen durch die Mitarbeiter der Schule und durch pädagogisch weitergebildetes Pflegepersonal (Praxisanleiter/innen, Mentoren/innen).

Ausbildungsstart

April und September
Theoretische Ausbildung

Die theoretische Ausbildung ist in acht Lernbereiche unterteilt:
  • Pflegemaßnahmen in stabilen Pflegesituationen durchführen
  • Pflegehandeln personenbezogen ausrichten
  • Pflegebegleitende Krankenbeobachtung einschließlich Erkennen unmittelbarer vitaler Gefährdungen durchführen sowie lebenserhaltende Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes einleiten
  • Bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen assistieren
  • Bei der eigenständigen Lebensführung unterstützen und begleiten
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln und lernen, berufliche Anforderungen zu bewältigen
  • In Gruppen und Teams zusammenarbeiten
  • Pflegehandeln an rechtlichen Rahmenbedingungen sowie wirtschaftlichen und ökologischen Prinzipien ausrichten
Innerhalb dieser Lernbereiche sind vier verschiedene fachliche Wissensgrund-lagen mit einem bestimmten Stundenkontingent zu vermitteln:
  • Kenntnisse der Gesundheits- und Krankenpflege (240 Stunden)
  • Pflegerelevante Kenntnisse der Naturwissenschaften und Medizin (100 Stunden)
  • Pflegerelevante Kenntnisse der Geistes- und Sozialwissenschaften (70 Stunden)
  • Pflegerelevante Kenntnisse aus Recht, Politik und Wirtschaft (40 Stunden)
50 Stunden können entsprechend der gesetzlichen Grundlage auf die acht Lernbereiche verteilt werden.

Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung erfolgt in verschiedenen klinischen pflegerischen Bereichen/Einsatzgebieten und beträgt mindestens 1100 Stunden. Dabei gliedert sich die Stundenverteilung wie folgt:

  • Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz bei Menschen aller Altersgruppen in der stationären Versorgung in konservativen und operativen Bereichen mit 980 Stunden
  • Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz bei Menschen aller Altersgruppen in der ambulanten Versorgung (z.B. teilstationäre Einrichtungen, Tageskliniken, ambulante Dienste) mit 120 Stunden
Während der Praxiseinsätze erhalten die Auszubildenden Praxisanleitungen und Praxisbegleitungen durch die Mitarbeiter der Schule und durch pädagogisch weitergebildetes Pflegepersonal (Praxisanleiter/innen, Mentoren/innen).

Ausbildungsstart
April
Seit 01.08.2018 bietet die Schule für Pflegeberufe des Rhein-Maas Klinikums eine  Qualifizierungsmaßnahme zur Pflegeservicekraft
an.

Theoretische Qualifizierung

Die theoretische Qualifizierung ist in drei Lernbereiche mit unterschiedlichen Schwerpunkten unterteilt und dauert 6 Monate (ca. 26 Wochen einschließlich 15 Tage Urlaub). Theorie- und Praxisphasen erfolgen im Blocksystem und wechseln einander ab:

Unterstützung und Begleitung von Patienten bei der eigenständigen Lebensführung in stabilen Pflegesituationen
  • Pflegemaßnahmen in stabilen Pflegesituationen durchführen
  • Pflegehandeln personenbezogen ausrichten
  • Bei therapeutischen Maßnahmen assistieren
  • Bei der eigenständigen Lebensführung unterstützen und begleiten
Die Pflegeservicekraft als Lernende/r und Arbeitnehmer/in
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln und lernen, berufliche Anforderungen zu bewältigen
  • In Gruppen und Teams zusammenarbeiten
Rechtliche und Institutionelle Rahmenbedingungen
  • Pflegehandeln an rechtlichen Rahmenbedingungen sowie wirtschaftlichen und ökologischen Prinzipien ausrichten
Jeder Lerneinheit sind Ziele, zu vermittelnde Inhalte, Angaben zum Stundenumfang sowie Methoden- und Medienempfehlungen zugeordnet.

Der theoretische Teil erfolgt in der Schule für Pflegeberufe durch hauptberuflich Lehrende mit entsprechender Fachexpertise und umfasst 300 Unterrichtseinheiten je 45 Minuten.

Praktische Qualifizierung

Der praktische Teil wird von Praxisanleiterinnen (1), d. h. berufspädagogisch geschulten Pflegefachpersonen in den jeweiligen Pflegebereichen und durch Praxisbegleitung der Lehrenden seitens der Schule betreut und umfasst 780 Unterrichtseinheiten dies entspricht 585 Zeitstunden (ca. 18 Wochen).

Die Schulung schließt mit einer kompetenzorientierten Prüfung im jeweiligen Pflegebereich in der Praxis ab. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Umsetzung von Prüfungsaufgaben, die in einem anschließenden Reflexionsgespräch mit theoretischem Hintergrundwissen gegenüber den beiden Fachprüferinnen (2)  - eine hauptberuflich Lehrende der Schule für Pflegeberufe und eine Praxisanleiterin - erläutert und begründet wird.

(1)
Da der überwiegende Teil der Personen, die diese Aufgabe übernehmen, weiblich ist, wird hier zugunsten der Lesefreundlichkeit die weibliche Form verwendet, die aber die männlichen Personen einschließt.
(2)
Da der überwiegende Teil des hauptberuflichen Lehrerteams der Schule für Pflegeberufe weiblich ist, wird hier zugunsten der Lesefreundlichkeit die weibliche Form verwendet, die aber die männlichen Personen mit einschließt.
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