Ihr Praktisches Jahr - Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie bietet das gesamte Leistungsspektrum der Allgemein- und Viszeralchirurgie unter Einsatz modernster Operationsverfahren – von kleinen, ambulant durchgeführten Eingriffen, bis hin zur ausgedehnten komplexen Tumoroperation. Eine besondere Expertise hat unsere Klinik in der Schlüsselloch-Chirurgie. Unser minimalinvasives Routine-Repertoire geht über die allseits standardisierten Operationen an Gallenblase, Dickdarm und Appendix hinaus. Es schließt nicht nur das gesamte Spektrum der Hernienversorgung, sondern sogar Eingriffe an Speiseröhre, Magen, Milz, Nebenniere und Leber sowie an der Bauchspeicheldrüse ein.

Der Schwerpunkt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie liegt in der onkologischen Viszeralchirurgie inkl. Pankreas und Leber, der kolorektalen Chirurgie und der Hernienchirurgie. Dabei werden jährlich ca. 2000 Patienten stationär behandelt. Die Klinik betreibt ein viszeralmedizinisches Tumorzentrum nach DIN EN ISO 9001:2015 sowie ein Hernien- und ein Pankreaszentrum. Thoraxchirurgische Eingriffe erfolgen vor Ort in Kooperation mit der Klinik für Thoraxchirurgie der Uniklinik der RWTH Aachen.

Wir freuen uns, angehende Kolleginnen und Kollegen als Studierende im Praktischen Jahr im Fach Allgemein- und Viszeralchirurgie unterrichten und ausbilden zu können. Während des Chirurgie-Tertials Ihres PJs werden Sie alle Bereiche dieses Fachgebietes kennenlernen und praktisch arbeiten. Wir wollen Ihnen ermöglichen, einen umfassenden Einblick in die chirurgische Tätigkeit zu erhalten und sich alle erforderlichen praktischen und theoretischen Kenntnisse anzueignen, um Ihren Einstieg in die Berufstätigkeit sicher zu gestalten.

Im Rahmen der allgemeinen Weiterbildung für unsere PJ-Studenten finden regelmäßig Fortbildungen unter Beteiligung der Chirurgischen Klinik statt. Weiterhin sind alle PJ-Studenten herzlich zu den innerklinischen Fortbildungen und den interdisziplinären Tumorkonferenzen eingeladen. Im Rahmen des PJ´s haben Sie auch die Möglichkeit, das Zertifikat »Studentische/-r OP Assistent/-in« der Arbeitsgruppe »Junge Chirurgen« der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie zu erlangen. Detaillierte Informationen hierzu erhalten Sie auf unserer Internetseite.

Als Ansprechpartner für alle Fragen rund um Ihr PJ in der Allgemein- und Viszeralchirurgie steht Ihnen neben Chefarzt Prof. Dr. med. Karsten Junge der koordinierende Tutor Oberarzt Dr. med. Urban Dilger zur Verfügung.
Ihre Ansprechpartner:

Prof. Dr. med. Karsten Junge
Chefarzt
Tel. 02405 62-3001

Dr. med. Urban Dilger
Oberarzt
Tel. 02405 62-7527
7:30 Uhr Dienstübergabe des Bereitschaftsdienstes. Frühbesprechung der gesamten Klinik und Besprechung der in der Nacht aufgenommenen und ambulant behandelten Notfallpatienten.  Radiologische Demonstration der Bildgebung des Vortages und der Nacht.
 
7:45 Uhr Frühvisite auf der Intensivstation gemeinsam mit den Stations- und Oberärzten.

8:00 Uhr OP-Beginn. Die PJ-Studenten werden auf dem Operationsplan berücksichtigt. Es steht Ihnen in Absprache mit Ihren Kollegen frei, die für Sie interessantesten Operationen bereits am Vortag auszuwählen bzw. auch ohne Nennung im Operationsplan bei den Operationen tätig zu werden, alternativ erfolgt die Arbeit auf der Station oder in der Chirurgischen Ambulanz.

15:30 Uhr Indikationsbesprechung der gesamten Klinik und Dienstübergabe. In dieser Besprechung werden die erfolgten Operationen des Tages, ausstehende Tätigkeiten auf Station und der Operationsplan des folgenden Tages besprochen. Darüber hinaus findet die Dienstübergabe an den Bereitschaftsdienst mit der Festlegung eventuell anstehender Notfalloperationen statt.
 
Auf Wunsch bieten wir Ihnen die Möglichkeit, am Bereitschaftsdienst der Assistenzärzte teilzunehmen.
• Interaktion mit dem Pflegepersonal auf der Station und anderen Berufsgruppen im Klinikalltag
• kompetenter Umgang mit Patienten und deren Angehörigen 
• Gesprächsführung
• Anamneseerhebung
• körperliche Untersuchung
• Erstellung eines Ablaufplanes für die Diagnostik und für präoperative Untersuchungen
• Kriterien der Methodenwahl und kritische Bewertung diagnostischer oder therapeutischer Maßnahmen
• Beurteilen von Röntgen- und CT-Aufnahmen
• Differenzialdiagnostische Überlegungen
• Erstellen eines Behandlungsplanes
• Organisation von Terminen und Konsilien
• Arbeitsorganisationen
• Teilnahme an den Aufklärungsgesprächen für die invasive Diagnostik und operative Therapie
• Teilnahme an apparativen Untersuchungen
• Verhalten im Operationsbereich (Asepsis, Sterilität)
• Patientenlagerung
• Vorbereitung im OP
• Assistenz bei allen diagnostischen und operativen Maßnahmen
• Wundverschluss im OP
• Grundsätze postoperativer Intensivüberwachung
• Blutabnahmen
• intravenöse Injektionen
• zentralvenöse Katheter
• Infusionen
• Blutgasanalysen
• Verbandwechsel
• Legen bzw. Entfernen von Drainagen
• Legen bzw. Entfernen von Magensonden und Blasenkathetern
• Punktionen
• Chirurgische Notfallversorgung
• Anlegen von Verbänden und kleine Wundversorgungen in der Ambulanz
• Erlernen und Durchführen von Nahttechniken
• Erstellen von Arztbriefen und Abschließen der Krankenakte
• Grundlagen der Dokumentationsarbeit
• Wirtschaftliches Handeln unter ethischen und DRG-Gesichtspunkten
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